Das wird nicht die letzte Schule sein. Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Lehrer flüchten ja nicht wegen der Kinder aus dem Beruf, sondern weil sie vom administrativen Kontrollnetz des Staates regelrecht erstickt werden. Anstatt zu unterrichten, verbringen Pädagogen unzählige Stunden mit Dokumentationspflichten, Evaluierungen und bürokratischen Compliance-Vorgaben. Der ländliche Raum wird systematisch von der Infrastruktur abgeschnitten. Erst schließen die Postämter, dann die Gasthäuser, und am Ende nimmt man den Familien auch noch die Schule im Ort. Ind weil die physische Distanz für die Kinder zu weit ist, um jeden Tag kilometerweit in die nächste Stadt zu fahren, dient dieser künstlich erzeugte Lehrermangel im ländlichen Raum als perfekter Hebel für das nächste digitale Großprojekt, das ortsunabhängige „Home-Schooling“ über digitale Lernplattformen. Da trau ich mich wetten.
Die Politik weiß ganz genau, dass man Volksschüler nicht jeden Tag stundenlang in Busse setzen kann. Das Ziel ist es daher gar nicht, dass jedes Kind physisch in einer städtischen Riesen-Schule sitzt – das Ziel ist das Auflösen der traditionellen, regionalen Schulstruktur zugunsten einer zentral gesteuerten, rein digitalen Lern-Infrastruktur. Es wird uns wieder als "Krise" inszeniert und die fertige "Lösung" liegt schon in der Schublade parat. „Wir müssen flexibel sein und die Kinder per Videokonferenz und digitaler Lernplattform von zu Hause aus unterrichten.“ Was während der Pandemie als Notlösung getestet wurde, wird nun über den künstlich herbeigeführten Lehrermangel zur dauerhaften, billigen Standard-Infrastruktur für den ländlichen Raum gemacht. Der Staat spart sich die Kosten für Schulgebäude und Lehrkräfte vor Ort.
Um überhaupt am virtuellen Unterricht teilnehmen und Hausübungen hochladen zu können, wird das Kind zwingend in das staatliche Digitalnetz gedrängt. Die Teilnahme wird an die neue digitale Identität und die biometrische Erfassung gekoppelt.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage "Wer wird noch physisch in der Schule sitzen?" Es werden 2 Gruppen sein. In Städten die Brennpunkt Schulen. Kinder, die sprachlich gar nicht in der Lage sind, digitalen Unterricht zu folgen u Kinder aus benachteiligten Familien. Das werden staatliche Verwahrungsanstalten sein, Hier wird es nicht mehr um exzellente Bildung oder echten gesellschaftlichen Fortschritt gehen,sondern um die reine administrative Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung untertag.
Die zweite Gruppe sitzt in tollen Privatschulen sitzen mit allen Möglichkeiten. Lernen und Bildung wird zum Luxusgut.